Empfehlung: Schreibtisch mit Aussicht

Ich bin keine Kritikerin – viel zu feige. Oder vielleicht doch nicht? Ich habe mir vorgenommen, nicht zu feige zu sein, in Zukunft hier zu teilen, was mich begeistert. Und den Anfang mache ich mit dem wunderbaren Buch “Schreibtisch mit Aussicht”, in dem Ilka Piepgras Werkstattberichte von Schriftstellerinnen gesammelt hat. Was für ein Glück!

Sie wollte ihren Roman anfangen, aber dann bekamen der Hund Würmer und die Kinder Ferien, und so musste sie noch etwas warten. So ungefähr steigt gleich der erste Essay “Ich schreibe nur” von Anne Tyler ein, ziemlich witzig, ziemlich wahr, denn wer “nur” schreibt – der kümmert sich auch um Haushalt, Kinder, Hunde. Anders als ihr Mann, der seine Autorentätigkeit mit einer vollen Stelle als Arzt koordinieren muss, er schreibt nicht “nur”, aber seine Zeit zu schreiben ist denkbar knapp bemessen. Ist es da nicht Luxus, “nur” für Haushalt und Kinder zuständig zu sein? Doch wann kommt sie zum Schreiben? (Spoiler: Es dauert.)

Eva Menasse weiß alle 15 Seiten nicht mehr weiter. Also liest sie ihre eigenen Worte, ändert hier eine Kleinigkeit, stellt dort etwas um, “flöhen” nennt sie diesen Prozess. Bis es irgendwann doch weitergeht. “Flöhen”, dieses Wort kann ich so gut verstehen, ich finde es so einfach und so liebevoll. Geht so schreiben?

Geht so schreiben?

Antonia Baum schreibt sehr viel über ihren Babysitter. Über ihr kleines Kind und über Erschöpfung. Und wie stereotyp das alles klingt. Wie blöd das ist, als Frau immer wieder mit diesen Klischees um die Ecke zu kommen. Denn: “Das Problem ist das Problem”.

“Dies ist eine Geschichte über zwei Schriftsteller. Mit anderen Worten, eine Geschichte über Neid.” Wie es ist, auf den ungleich erfolgreicheren Partner neidisch zu sein, das erzählt Kathryn Chetkovich so kompromisslos, dass das Lesen richtig weh tut. “Er kämpfte vielleicht, aber er glaubte an seine Arbeit. Das war das Erste, worum ich ihn beneidete.”

Ich könnte noch mehr Textstellen nennen. Sie alle haben mich ganz tief angesprochen, denn so unterschiedlich die Berichte der Autorinnen auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie sind ehrlich. Oft sogar schmerzhaft ehrlich. Ich will keine unlauteren Vergleiche aufmachen, aber so manches Buch mit Briefen irgendeines Autors (am schlimmsten: Ibsen) war dagegen so unaufrichtig und aufgeblasen, dass es ein echter Genuss ist, zu lesen, was diese klugen Frauen schreiben. (Ja, es gibt auch ehrliche Männer.) Dabei geht es immer wieder um die feministischen Klassiker: Vereinbarkeit von Care-Arbeit, Broterwerb und Schreiben. Sexismus eben auch im Literaturbetrieb. Unsicherheit in einem männerdominierten Literaturbetrieb. Man ahnt es.

Und dennoch handelt es sich nicht um eine Kampfschrift auf 270 Seiten, sondern vielmehr ganz präzise Beschreibungen davon, wie die Autorinnen in dieser Welt ihre Arbeit machen. Sehr prosaische Beschreibungen. Am wichtigsten scheint es wohl zu sein, sich hinzusetzen und – zu schreiben. Es zu tun. Und dann später zu flöhen.

Autorinnen teilen ihre Erfahrungen

Es geht auch nicht in jedem Text um feministische Themen, sondern vielmehr um Handwerk, um Zustände, in denen geschrieben oder nicht geschrieben wurde, um Erfahrungen, ja, da teilen Autorinnen ganz schlicht und einfach ihre Erfahrungen. Ein riesiger Schatz.

Und weil das Buch damit alles andere als eindimensional ist, weil es sich vor keinen Karren spannen lässt, deshalb ist es mir sehr schnell sehr wertvoll geworden. Es ist feministisch, aber nicht nur feministisch. Es beschreibt das Schreiben aus einer weiblichen Perspektive. Ich habe es sehr, sehr gerne gelesen.

PS: Es sind auch eine ganze Reihe illustrer Namen vertreten (die nenne ich jetzt nicht alle, das müsst ihr mir glauben), und auch der eine oder andere Name, den ich noch nicht kannte. Da gibt es also einiges zu entdecken, und ich werde bestimmt noch das eine oder andere Buch lesen, auf das ich sonst nicht gekommen wäre.

PPS: Hier die harten Fakten: Ilka Piepgras (HG): Schreibtisch mit Aussicht. Schriftstellerinnen über ihr Schreiben. Kein & Aber: 2020.

2020 gelesen

Wie jedes Jahr habe ich mir notiert, was ich 2020 gelesen habe – und zwar ehrlich mit Höhen und Tiefpunkten. Bitte sehr:

Katja Oskamp: Marzahn, mon amour. Geschichten einer Fußpflegerin. – Autorin macht nach einigen Misserfolgen in Fußpflege um dann wiederum davon zu erzählen; dieses Konzept kann ja nur funktionieren. Für mich eine überzeugende Mischung aus Literatur und …Füßen. Macht fröhlich, traurig, ehrlich.

Sybille Lewitscharoff: Apostoloff – Wegen des mir nichts sagenden Titel stand dieses Buch viele Jahre lang unberührt in meinem Bücherregal. Eine Verschwendung. Die abgefahrene Story, die ausschweifenden Beschreibungen Bulgariens sind es die Mühe wert, sich erstmal reinzufuchsen in all die vielen Namen und Situationen. Sollte Corona denn irgendwann mal vorbei sein, dann steht Bulgarien jetzt auf jeden Fall auf meiner Reiseliste.

Kari Herbert: Rebel Artists – Eine Bilderbuch für junge Frauen, und es ist richtig, richtig toll! Bekannte und unbekannte Künstlerinnen werden vorgestellt, immer kurz und knapp, aber Lust auf mehr machend. Und das Beste: Es ist total empowernd. Hätte ich gern zum 18. Geburtstag gekriegt.

Gerald Hüther, Marcell Heinrich, Mitch Senf: #educationforfuture – Das Buch von meinen ehemaligen Arbeitsgebern. Und Gerald Hüther, der natürlich eine Koryphähe ist. Die Gedanken in diesem Buch waren mir nicht unbedingt neu, aber wer so ungefähr meine Einstellung zur Schulbildung nachlesen will, der findet sie hier wunderbar zu Papier gebracht.

Liza Cody: Gimme more – Endlich mal wieder was zum Spaß gelesen. Schöne Geschichte zum Music Business, seltenerweise mit einem feministischen Dreh.

Lucy Maud Montgomery: Anne in Kingsport, Anne in Four Winds, Anne in Ingleside, Anne und Rilla – Zum ersten Mal verliebt, Anne und Rilla – der Weg ins Glück – Bücher, die man als Kind und Jugendliche tausendfach gelesen hat, haben einen besonderen Zauber: Jede Seite ist so vertraut. Ich hatte beim Lesen wieder das Gefühl in meine alte Kinderbettwäsche gekuschelt auf meinem Bett in meinem 8 qm-Zimmer zu liegen. War natürlich nicht so, und deshalb sind mir auch die zahlreichen Widersprüche schmerzhaft aufgefallen. Schlecht übersetzt? Vielleicht sollte ich die Reihe nochmal auf englisch lesen. Ohne das Bettwäsche-Gefühl.

Isaac Singer, Julian Jusim: Der Kaiser von China, der alles auf den Kopf stellte. – Meine Oma starb vor acht Jahren. Vorher hat sie mir noch dieses Bilderbuch über Trump geschenkt.

Toni Feller: Die Sünde – Dieses Buch habe ich mal beim KarliBeben gewonnen. Es ist schlecht. Vor allem die Art, wie über Homosexuelle geschrieben wird, ist unterirdisch. Trotzdem hat es mich darauf gebracht mal wieder Krimis zu lesen, und zwar…

Jo Nesbo: Kakerlaken, Der Fledermausmann, Rotkehlchen, Die Fährte – …gute Krimis.

Eugen Ruge: In Zeiten des abnehmenden Lichts – Hat mir sehr gefallen. Die Charaktere, die Ironie, die Klostergans, kann ich alles empfehlen. Vielleicht besonders, weil ich aus dem Westen in den Osten gezogen bin.

Margarete Stokowski: Die letzten Tage des Patriachats – Ich mag die Autorin, ich mag es, dass sie gerne mal eine steile These in den Raum stellt, am besten schön flapsig, und dann regen sich alle auf, und am Ende kommt einem die steile These ganz alltäglich und normal vor, gegen all den Staub, der da aufgewirbelt wird. Klasse Strategie. An dieser Sammlung ihrer Kolumnen mochte ich, dass man an ihr auch verfolgen kann, wie sie als Autorin gestartet ist und dann immer besser wurde. Macht Mut, selbst mit irgendwas loszulegen.

Ilona Einwohlt: Mein Pickel und ich – Dieses Buch habe ich auf dem Mülleimer eines Spielplatzes gefunden und anschließend auf dem Klo gelesen. Ich war einfach neugierig, was die Elfjährigen von heute so lesen, und Frau Einwohlt scheint ein ganzes Imperium um ihre Pubertätswerke herum aufgebaut zu haben. Sie gibt sogar feministische Seminare. Warum sie dann in ihrem Buch Mädchen beibringt, sich nicht zu aufreizend anzuziehen, weil dann “böse Männer” kommen könnten, erschließt sich mir nicht. Davon mal abgesehen fand ich das Buch langweilig. Keine Empfehlung.

Emma Becker: La Maison – Eine Autorin, die als Hure arbeitet und dann darüber schreibt – das vermarktet sich natürlich von selbst. Aber ganz ehrlich: Seit ich das Buch gelesen habe, beschäftigt es mich, weil es eben nicht so eindimensional ist, wie man vermuten könnte. Weil Selbstbestimmung ein Wert ist, den ich der Autorin abkaufe. Weil ich den Wunsch, geliebt zu werden verstehe, und es spannend finde, wo in der Geschichte er auftaucht. Weil es witzig ist, heiß und auch sehr, sehr prosaisch. Interessantes Buch.

Und das waren sie, meine Bücher von 2020. Unter dem Weihnachtsbaum liegt schon ein großer Stapel mit Nachschub für das nächste Jahr. Ich schließe mit einem Lied, das dieses Jahr für mich wichtig war – und bin sehr, sehr neugierig auf 2021.

Bis denn!

Let`s dance to Joy Division

2019 gelesen

2019 war ein Jahr, indem ich hauptsächlich mit Krankheit und Genesung beschäftigt war. Was liest man da? Mehr Ratgeber. Also Augen zu und durch meine etwas seichte Leseliste 2019.

Funny Van Dannen: Zurück im Paradies.

Mascha Kaléko: Sei klug und halte dich an Wunder.

Johannes Hayers, Felix Achterwinkler: Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn!

Jennifer Worth: Call the midwife.

Sabine Wehner-Zott, Prof. Hubertus Himmerich: Die Seele heilen. Ein Mutmachbuch für Depressive und ihre Angehörigen.

Astrid Lindgren: Ronja Räubertochter.

Keri Smith: Das Guerillakunst-Kit.

Kelsey Miller: I’ll be there for you. Friends. Alles über die beste Serie aller Zeiten.

Astrid Lindgren: Ferien auf Saltkrokan.

Natascha Wegelin: Miss Moneypenny.

Marie Kondo: Magic Cleaning.

Fabian Hirschmann: Und am Ende schmeißen wir mit Gold.

Maxie Wander: Tagebücher und Briefe.

Matthew Syed: Du bist awesome.

Patricia Cammarata: Sehr gerne, Mama, du Arschbombe.

Im letzten Jahr geliebt: Kinderbücher

“Im letzten Jahr gelernt” – mit einer langen Aufzählung beendete ich vor einem Jahr hier auf dem Blog meine Elternzeit. Geblieben ist die Lust darauf, häufiger zu würdigen, was für tolle künstlerische Werke oder Orte ich dank des Mutter-Seins jetzt entdecken kann. Deshalb hier meine Lieblingskinderbücher aus dem letzten Jahr – keine Geheimtipps, sondern eine persönliche Zusammenstellung der Bücher, die mir (ja, mir!) im letzten Jahr am meisten Spaß gemacht haben.

An erster Stelle: Wimmelbücher

Dazu gehören ganz vorne die “Wimmelbücher” von Rotraut Susanne Berner – das Herbst-Wimmelbuch musste ich phasenweise 1 Stunde am Tag akribisch durcharbeiten, mit Tiergeräuschen und allem. Die Welt von Wimmlingen ist unglaublich reich, Personen, Tiere und Geschichten werden über mehrere Bände immer wieder aufgegriffen und entwickeln sich weiter (Kinder werden geboren, Baustellen werden zu Häusern…), wie das Leben eben so ist. Und das Beste: Der Humor. Wenn die Nonne für den Laternenumzug extra eine Pinguinlaterne besorgt, dann macht das Gesamtbild einfach Spaß.

Das Wimmelbuch an sich ist allerdings längst als Marketing-Instrument entdeckt worden, und somit haben wir hier einiges an Literatur angesammelt. Hervorheben möchte ich die Ausgabe des Zoos Leipzig: Ausnahmsweise einfach dafür dass sie meinen politischen Ansprüchen genügt. Kinderbücher sind natürlich eine Kunstform und kein Erziehungsmaterial. Doch gerade weil der Zoo Leipzig eben in Sachsen liegt ist es ein Statement, dass hier Kinder aller Hautfarben, Kinder mit Behinderungen, Väter und Mütter in der Betreuungsrolle etc. völlig selbstverständlich ihre Abenteuer erleben. Zum Vergleich: Im “Leipzig Wimmelbuch” kommen Frauen im Porsche-Werk nur auf der Besucher_innenebene vor (zusammen mit Kindern), schwarze Menschen sind praktisch nicht sichtbar usw. Dies dürfte den hiesigen Erwartungen im Großen und Ganzen entsprechen. Schön, dass der Zoo das anders macht!

“Das kenn ich schon!” – ein famoses Bildwörterbuch von Moni Port. Gekauft habe ich es, weil ich den Prozess der Kategorienbildung im Spracherwerb so spannend finde. So hatte mein Neffe zeitweise ein Wort für alles, was cool ist und sich bewegt: also Tiere und Busse. Moni Port bedient in ihrem Buch die klassischen Kategorien, bricht aber auch immer wieder aus, wenn das Kuscheltier den Tieren zugeordnet wird und der alte Schuh der Natur – denn da wurde er schließlich gefunden. Ein großer Fan bin ich natürlich von der Kategorie NEIN!

Erste Geschichten

Die Geschichte “Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat” – die habe ich mir schon im Studium gekauft. Gute Literatur über Kacke, da muss man doch zugreifen. Wunderbar, die spannenden Teile der Geschichte mit der Beschreibung weicher, duftiger Tatsachen immer in Klammern zu setzen. Tatsächlich die erste Geschichte, die mein Sohn sich von Anfang bis Ende vorlesen ließ.

Die zweite war natürlich “Die kleine Raupe Nimmersatt”, oder wie es hier liebevoll genannt wird: “Raupesatt”. Kennt jeder: DIE Geschichte einer Metamorphose, wunderschöne Bilder, Löcher zum Finger reinpieken. Das Lieblingsbuch von George W. Bush. Somit wissen wir, dass er wenigstens ein gutes Buch gelesen hat.

Gut bebildert

Unzerreißbar, nicht mit Wasser aufzuweichen, extrem leicht – das Material war der Grund dafür, dass ich “Kunterbunt, na und” von Guido van Genechten gekauft habe. Sehr praktisch, wenn Bücher auch gern als Nachspeise umgenutzt werden! Die Illustrationen sind allerdings einfach und trotzdem doppelbödig: Alle Krokodile haben eine Farbe, nur eins ist anders… Erst nach zig Durchgängen habe ich bemerkt, dass sich die Tiere nicht nur in puncto Farbe unterscheiden, sondern es auch immer noch andere Details gibt, so dass plötzlich ein ganz anderes Exemplar aus der Reihe tanzt. Echt gut gemacht!

Das Möge-Buch – so nennen wir “Ich mag” von Constanze von Kitzing. Aus der Stadtbibliothek spontan herausgegriffen war es ein großer Erfolg. Die Struktur ist einfach: Ein Kind sagt, was es mag, auf der nächsten Seite genießt es genau das. “Ich mag den Regen!” – “Ich mag kleine Sachen!” – “Ich mag Baustellen!” Mein Sohn kann es schon jetzt komplett “vorlesen”. Bilder und Ideen sind ein echter Genuss: So schön! So viel Tiefe! So viel Humor! Mein Highlight ist natürlich der Junge, der es mag, nachzudenken: bewegungslos mit angedeutetem Augenrollen. Das mag ich auch.

Ebenfalls aus der Stadtbibliothek kommt “Kleiner Bruder, großer Bruder” von Inka Friese und Elena Shumilova, das ich einfach nur für mich mitgenommen habe. Es ist selten, dass eine Geschichte mit Fotos illustriert wird, und diese hier sind so idyllisch, dass ich sofort hineinschlüpfen möchte. Ein wenig beobachte ich an mir auch die Tendenz, die Geschichte als kitschig abzutun; doch das ist unfair. Sie erzählt von zwei, bald drei Brüdern, von großer Verlustangst und Trauer in einem Klima von Geborgenheit. Solche Geschichten könnten wir alle öfter brauchen.

…und was zum Singen!

Und zum Abschluss noch ein Kracher: “Das kleine Kinderliederbuch” (gesammelt von Anne Diekmann). Das haben schon mein Bruder und ich zerfleddert, und es macht großen Spaß, die Lieder laut und falsch zu schmettern und die deftigen Bilder von Tomi Ungerer zu bestaunen (Brüste, Blut, “Kind Popo?”-alles dabei). Wir sollten alle öfter singen, oder?

Das waren sie, meine Highlights. Über Tipps freue ich mich sehr. Und wenn ihr in Leipzig wohnt: Geht alle in die Buchhandlung Serifee. Da sehen wir uns dann!

PS: Da ich weder von Serifee, noch von irgendeinem Verlag Geld für diesen Post bekommen habe, dürft ihr euch die Verlagsinformationen im Zweifel selbst raussuchen. Aber das lohnt sich!