{"id":1380,"date":"2018-05-20T12:53:49","date_gmt":"2018-05-20T10:53:49","guid":{"rendered":"http:\/\/vanderhoffmann.de\/wp\/?p=1380"},"modified":"2018-05-20T13:28:58","modified_gmt":"2018-05-20T11:28:58","slug":"randnotizen-deluxe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.vanderhoffmann.de\/wp\/2018\/05\/20\/randnotizen-deluxe\/","title":{"rendered":"Randnotizen deluxe"},"content":{"rendered":"<p>Also normalerweise schreibe ich hier ja immer auf, wir hart prek\u00e4r ich bin. Schon klar: mit Arbeit, Wohnung, Essen, Trinken und Caf\u00e9-Besuch. Aber eben vergleichsweise schlecht bezahlt und vor allem abgesichert. Seit ich Mutter bin, ist dieses Thema recht dominant geworden. <a href=\"http:\/\/vanderhoffmann.de\/wp\/?p=1269\">Immer das Geld&#8230;<\/a> Es nervt. Obwohl so vieles gut ist.<\/p>\n<p>Nun allerdings hatte ich f\u00fcr wenige Tage die Gelegenheit, in ein anderes Leben zu schnuppern: Ich war mit Mann und Kind in einem 5 Sterne-Hotel zu Besuch. Wie und warum ist hier egal, aber was ich f\u00fcr mich notiert habe &#8211; eben als Randnotiz &#8211; das tut nach all den Sorgen um Existenz und Zukunft echt ganz gut.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Die Reise begann damit, dass 2 Erwachsene sp\u00e4rlich bekleidet durch die Wohnung rannten, sich verschlissene Kleidung zuwarfen und SMART CASUAL br\u00fcllten. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/5Sternefail?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#5Sternefail<\/a><\/p>\n<p>&mdash; van der Hoffmann (@Sollylectric) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Sollylectric\/status\/996708164233031680?ref_src=twsrc%5Etfw\">May 16, 2018<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>1. &#8222;Sehr viel Geld haben&#8220; ist eine Marke. Man stellt sich das so vor: Den Club der Superreichen. Den Dresscode. Die Schneckengabel. Und dann steht man da eher so casual und stellt fest, dass man doch wieder ganz geborgen in einer asiatischen Reisegruppe verschwinden kann.<\/p>\n<p>2. Geld haben will dennoch gelernt sein. Mir fehlt definitiv die finanzielle Biographie, um beim Bestellen, Trinkgeld, beim Parkplatzw\u00e4chter selbstbewusst zu performen.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Sa\u00dfen heute in einem Pool, in dem pinke Bl\u00fcten schwammen. Der Mann schnupperte an einer und sagte: &quot;Oh, ein Lippenbl\u00fctler!&quot; Fazit: Tag 3, wir werden wunderlich. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/5Sternefail?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#5Sternefail<\/a><\/p>\n<p>&mdash; van der Hoffmann (@Sollylectric) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Sollylectric\/status\/997430968544845824?ref_src=twsrc%5Etfw\">May 18, 2018<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>3. Sehr viel Geld kann auch zu absurden Vergn\u00fcgungen f\u00fchren. So badete ich tats\u00e4chlich in einem Pool, in dem Gerbera schwammen. Das war lustig und ein wenig l\u00e4cherlich und f\u00fcr Rosen w\u00e4re ich empf\u00e4nglicher gewesen. Aber am Ende des Tages ist vieles dann eben doch eine Soap Opera ohne billigen Vorspann.<\/p>\n<p>4. Luxus allerdings ist herrlich. Wir haben ihn so<b> <\/b>genossen!<\/p>\n<p>5. Was Luxus ist? Hier waren es &#8222;Raum&#8220; und &#8222;Sorgfalt&#8220;. Alle haben genug Platz. F\u00fcr alle ist genug da. Der Fr\u00fchst\u00fccksguglhupf mag keine Haute Cuisine sein, aber er ist sorgf\u00e4ltig hergestellt, auf den Punkt gebacken. Jemand hat die Zeit investiert, diesen Gugelhupf (und vieles mehr) perfekt vorzubereiten. Insofern ist Luxus auch &#8222;Zeit&#8220;.<\/p>\n<p>6. Wenn ich also die H\u00e4lfte meines Krams aussortieren und die H\u00e4lfte meiner Zeit in Ordnung, Sauberkeit und gutes Essen investieren w\u00fcrde, h\u00e4tte ich den wesentlichen Luxus in meinen Alltag integriert. Leider st\u00f6rt mich dabei meine Arbeit.<\/p>\n<p>7. Luxus bleibt Menschen verwehrt, die sich keine Zeit von anderen Menschen kaufen k\u00f6nnen. Fazit: Wir m\u00fcssen Zeit klauen!<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Zur\u00fcck in der Heimat. Der Sohn stellt fest: Ganz ss\u00f6n dr\u00e4kich!&quot;, steckt sich dann aber doch gern eine Rosine, die er unterm Wickeltisch gefunden hat in den Mund. Der Luxus hat ihn nicht verdorben. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/5Sternefail?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#5Sternefail<\/a><\/p>\n<p>&mdash; van der Hoffmann (@Sollylectric) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Sollylectric\/status\/997903170327273473?ref_src=twsrc%5Etfw\">May 19, 2018<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Also normalerweise schreibe ich hier ja immer auf, wir hart prek\u00e4r ich bin. Schon klar: mit Arbeit, Wohnung, Essen, Trinken und Caf\u00e9-Besuch. Aber eben vergleichsweise schlecht bezahlt und vor allem abgesichert. Seit ich Mutter bin, ist dieses Thema recht dominant geworden. Immer das Geld&#8230; Es nervt. Obwohl so vieles gut ist. 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